Internationaler Musikwettbewerb "Gustav Bumcke"

Der internationale Musikwettbewerb für Saxophon "Gustav Bumcke" wurde erstmals 1995 in Berlin durchgeführt

1902 lernte der Saxophonpionier Gustav Bumcke (1876-1963) auf einer Reise nach Paris Adolphe Sax Junior kennen. Bumcke brachte acht Saxophone in allen Größen mit nach Berlin und stellte sie seither ins Zentrum seiner Kompositionsarbeit und baute eine Saxophonklasse auf. Er lehrte in Berlin am Stern’schen und am Klindworth-Scharwenka Konservatorium sowohl als Saxophonlehrer als auch als Lehrer für Musiktheorie und Komposition. Hier gründete er das erste Deutsche Saxophonquartett, in dem er das Baritonsaxophon manchmal auch Basssaxophon blies. Seine Tochter Heidi, die seit den 1930er Jahren unter ihrem Künstlernamen Ingrid Larssen reüssierte, und Gustav Bumckes begabtester Schüler Emil Manz spielten die Altsaxophone und Carl Petzelt das Tenorsaxophon. Um 1930 hatte er ein Saxophonorchester mit seinen Studierenden aufgebaut. Emil Manz führte wiederholt sowohl Bumckes Sonate als auch dessen Konzert mit Orchester auf. Für ihn komponierte u.a. Günther Raphael ein Konzert und ein Duo mit Cello. Leider kam Emil Manz in der Mitte der 1950er Jahre bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Die bisherigen Wettbewerbe und Preisträger:

Berlin 1995

Preisträger

Klaus Pfister, Daniel Chmelik, Christine Rall

Berlin 1995

Wesel 1997

Preisträger

Philipp Stäudlin, Gerben Berger, Remco Jak

Wesel 1997

Hannover 1999

Preisträger

Olivier Sliepen, Lutz Koppetsch, Naomi Sato

Hannover 1999

Detmold 2000

Preisträger

Saxemble, Budapester Saxophone Quartet,
Amstel Quartett

Detmold 2000

Nürnberg 2001

Preisträger

Simon Hanrath, Markus Holzer, Christoph Kirschke

Nürnberg 2001

Berlin 2004

Preisträger

Koryun Asatryan, Christoph Enzel,
Oskars Petrauskis

Berlin 2004

Nürnberg 2010

Preisträger

Asya Fateyeva, Lars Niederstrasser, Kirstin Niederstrasser

Nürnberg 2010

Internationaler Musikwettbewerb

Gustav Bumcke